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Untere Bergleinschlucht


Text: Guide Orka
Wenn man am Parkplatz hinter dem Hotel in Reindlau hochfährt, steht hier ein Schild, das man €5,- zahlen muss zum Parken oder dass es beim Konsum gegen verrechend wird.

Für uns eine einfache Wahl, da wir beim Canyoning Frühaufsteher sind und ein Kaffee geht immer.

Nach dem Kaffee wird es Zeit um das Topo noch mal durchzulesen und mit dem mündlichen Spitzname "Lodrino von Tirol" Verspricht die Tour schon viel. OK in Tessin sind große Sprünge und Abseiler, und hier ist alles unter 10 Meter zu bewältigen.

Zeit um die Rucksäcken zu packen - gemütlich gehen wir eine halbe Stunde hoch durch den Wald.

Oben angekommen, ist eine ebene Fläche, wo man sich gut umziehen kann.Sollte die Familie mitgehen, gibt es hier für die kinder den reinsten Wasserspaß.

Der Einstieg in der Schlucht führt über einen schrägen Wasserfall, den man runter klettert. Dann steht man schon gleich in einem schmalen, schön ausgespülten Schlucht-Abschnit wo man sieht, dass die Tour bis zu 40m tief eingeschnitten ist und somit versteht man schon gleich den Zusammenhang mit "Lodrino".

Bei allen Abkletterstellen ist schon ein Fixseil angebracht und weitere Abseiler folgen rasch nach einander mit wenig Gehstrecken dazwischen. Kleine Rutschen sind in der Engstellen drinnen, aber leider waren bei uns viele Steine auf dem Boden, so dass wir immer mit Vorsicht gerutscht sind.

Durch die ganze Engstellen hat man das Sedimentgestein neben sich und mit der Sonneneinstrahlung in diese dunklen Schluchtabschnitt ist es genau so wonderschön wie in Tessin.

Wenn man bei dem fast 10 Meter hohen Wasserfall ankommt, ist man halbwegs an der Engstellen und es kommt immer mehr Sonne in die Schlucht hinein und man genießt diese Tour immer mehr. Und auch hier werden kurze Rutsch- Abseiler und Abkletterstellen abweschelend angeboten. Bis man auf den nächsten, fast 10 Meter hohen Wasserfall kommt, wird der Blick offener und man kann hier wieder in die Ferne schauen.

In diesem offenen Teil kann erst der erste Notausstieg gemacht werden.

Nach dem offenen Stück geht es dan noch einmal abwärts wo man noch einmal ein paar schöne Bilder schießen kann.

Beim Aufstieg sieht man durch den niedrichen Wasserstand des Bachs kein Wasser rinnen, erst beim Einstieg sieht man das Wasser. Fast die ganze Tour ist man im Wasser unterwegs und man muss zwingend im Wasserstrahl abseilen oder klettern. Bitte aufpassen beim Schneeschmelze oder Regen. 

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Video

Gehzeit ca. 2 Stunden

Diese Tour ist geeignet, bei wenig Wasser, fur Anfänger und Kinder ab 10 Jahren